Schengen-Visum-Rechner: 90/180-Tage-Regel verstehen
Planen Sie einen Aufenthalt im Schengen-Raum und möchten absolut sicher sein, die 90/180-Tage-Regel einzuhalten? Die Berechnung der zulässigen Aufenthaltsdauer nach den Schengen-Regeln ist eine der häufigsten Fehlerquellen für Reisende — insbesondere bei häufigen, sich überschneidenden oder über mehrere Monate verteilten Reisen.
Dieser Schengen-Visarechner ermöglicht es Ihnen, Ihre Situation sofort und präzise zu überprüfen, einschließlich:
- der Anzahl der bereits genutzten Tage,
- der Anzahl der noch verfügbaren Tage,
- des letztmöglichen rechtmäßigen Ausreisedatums, das nicht überschritten werden darf.
Alle Berechnungen entsprechen strikt den offiziellen Vorschriften der Europäischen Union für Kurzaufenthalte (90 Tage innerhalb eines gleitenden Zeitraums von 180 Tagen). Dieses Tool hilft Ihnen, Überziehungen zu vermeiden, die zu Einreiseverweigerungen, Geldstrafen, Einreiseverboten oder Problemen bei zukünftigen Visa- oder ETIAS-Anträgen führen können.
Wie berechnet der Schengen-Visarechner Ihren verbleibenden Aufenthalt?
Der Schengen-Visarechner zeigt exakt an, wie viele Tage Sie sich noch rechtmäßig im Schengen-Raum aufhalten dürfen — in vollständiger Übereinstimmung mit der 90-Tage-in-180-Tagen-Regel.
Geben Sie einfach Ihre vergangenen oder geplanten Ein- und Ausreisedaten ein, um sofort zu erhalten:
- die Gesamtzahl der bereits verbrachten Tage,
- das verbleibende Kontingent an zulässigen Tagen,
- den letztmöglichen rechtmäßigen Aufenthaltstag.
Die meisten Überziehungen sind nicht beabsichtigt. Sie entstehen durch Fehlberechnungen, vergessene frühere Reisen oder Missverständnisse hinsichtlich der gleitenden 180-Tage-Regel. Grenzbehörden akzeptieren Fehler nicht als gültige Begründung.
✅ Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie die Schengen-Versicherungsanforderungen erfüllen
Neben der Einhaltung der 90/180-Tage-Regel ist eine Reisekrankenversicherung für die Einreise in den Schengen-Raum verpflichtend. Eine konforme Police muss mindestens 30.000 € abdecken, einschließlich medizinischer Behandlung und medizinischer Rückführung.
👉 Prüfen Sie Reiseversicherungen, die vollständig den Anforderungen für ein Schengen-Visum entsprechen.
Erhalten Sie jetzt Ihr sofortiges, konformes Schengen-VisazertifikatFür wen ist der Schengen-Visarechner gedacht?
Dieses Tool richtet sich an:
- Reisende mit einem Schengen-Kurzzeitvisum,
- visumbefreite Staatsangehörige (z. B. USA, Vereinigtes Königreich, Kanada, Australien),
- Geschäftsreisende, Touristen und Vielreisende.
Die 90/180-Tage-Regel gilt ausschließlich für Schengen-Kurzzeitvisa (Typ C) sowie für Reisende aus visumbefreiten Ländern. Wenn Sie länger als 90 Tage bleiben möchten, ist eine Verlängerung im Rahmen der Kurzaufenthaltsregeln nicht möglich. In diesem Fall müssen Sie vor der Reise ein nationales Langzeitvisum (Typ D) beantragen, das von dem Schengen-Staat ausgestellt wird, in dem Sie wohnen möchten.
Wie wendet der Schengen-Visarechner die 90/180-Tage-Regel an?
Der Rechner ist einfach zu bedienen, basiert jedoch auf derselben strengen Logik wie sie von den Schengen-Grenzbehörden angewendet wird.
- Wählen Sie Ihr Einreisedatum in den Schengen-Raum
- Wählen Sie Ihr Ausreisedatum
- Klicken Sie auf „Berechnen“
Der Rechner analysiert Ihren Aufenthalt Tag für Tag innerhalb des gleitenden 180-Tage-Referenzzeitraums und liefert ein klares, präzises und rechtlich verlässliches Ergebnis.
Den gleitenden 180-Tage-Zeitraum verstehen
Im Gegensatz zu einem Kalenderjahr oder einer festen Visumsdauer basiert die Schengen-Regel auf einem gleitenden Referenzzeitraum.
🔄 Das Prinzip des gleitenden Zeitraums
Für jeden Tag, den Sie sich im Schengen-Raum aufhalten, betrachten die Behörden die vorangegangenen 180 Tage.
👉 Die Gesamtzahl der in diesem Zeitraum verbrachten Tage darf niemals 90 Tage überschreiten.
📅 Warum das vom Rechner angezeigte Ausreisedatum rechtlich relevant ist
Wenn der Rechner angibt, dass Sie spätestens am 25. Januar ausreisen müssen, würde ein Aufenthalt von auch nur einem zusätzlichen Tag zu einer illegalen Überziehung führen.
Dies kann daran liegen, dass:
- Sie bereits alle 90 Tage während eines durchgehenden Aufenthalts genutzt haben, oder
- frühere Reisen noch innerhalb des gleitenden 180-Tage-Fensters angerechnet werden.
Das angezeigte Datum entspricht daher dem letztmöglichen rechtmäßigen Tag und ist keine Schätzung.
Zentrale Regeln, die Sie immer beachten sollten
- 📆 Ein- und Ausreisetage zählen immer als volle Tage
- 🌍 Alle Schengen-Staaten teilen dasselbe Aufenthaltskontingent
- ❌ Bereits eine Überziehung um einen Tag kann schwerwiegende Folgen haben
- Maximal 90 Tage innerhalb jedes gleitenden 180-Tage-Zeitraums
- Ein- und Ausreisetage werden vollständig gezählt
- Aufenthalte werden über alle Schengen-Staaten hinweg kumuliert
- Überziehungen können zukünftige Visa und Grenzübertritte beeinträchtigen
Bitte beachten Sie: Für die Einreise oder das Reisen innerhalb des Schengen-Raums müssen Reisende außerdem über ein Reisekrankenversicherungszertifikat mit einer Mindestdeckung von 30.000 € verfügen, einschließlich medizinischer Rückführung.
Die Wahl einer konformen Versicherung hilft, Probleme sowohl bei der Visumantragstellung als auch bei der Grenzkontrolle zu vermeiden.
Erhalten Sie Ihr Schengen-Reiseversicherungszertifikat in nur 2 Minuten
Wie Schengen-Grenzbehörden Ihren zulässigen Aufenthalt berechnen
Bei der Grenzkontrolle orientieren sich die Beamten weder an Kalendermonaten noch an der Visumsgültigkeit. Sie wenden eine rückwärtsgerichtete Tagesberechnung an.
Für jeden Tag Ihres Aufenthalts im Schengen-Raum prüfen die Behörden die vorherigen 180 Tage und zählen alle Aufenthaltstage innerhalb dieses Zeitraums.
Überschreitet die Summe zu irgendeinem Zeitpunkt 90 Tage, wird der Aufenthalt illegal — selbst wenn die Überziehung nur einen Tag beträgt.
Der Schengen-Visarechner bildet diese Logik exakt digital ab und hilft Reisenden, einzuschätzen, wie ihr Aufenthalt bei Einreise, Ausreise oder Wiedereinreise bewertet wird.
Kann man den Schengen-Aufenthalt manuell berechnen?
Theoretisch ja — praktisch ist die manuelle Berechnung jedoch komplex und fehleranfällig, insbesondere bei mehreren Reisen.
Für eine manuelle Berechnung müssen Sie:
- jeden im Schengen-Raum verbrachten Tag identifizieren,
- für jeden Aufenthaltstag ein 180-Tage-Fenster rückwärts verschieben,
- sicherstellen, dass die Summe niemals 90 Tage überschreitet.
Da frühere Reisen so lange angerechnet werden, bis sie aus dem gleitenden Zeitraum herausfallen, glauben viele Reisende fälschlicherweise, ihr Aufenthalt „setze sich zurück“ — was nicht zutrifft.
Die Nutzung eines Rechners reduziert das Risiko von Fehlberechnungen und unbeabsichtigten Überziehungen erheblich.
Praktische Beispiele für Schengen-Aufenthaltsberechnungen
Beispiel 1: Durchgehender Aufenthalt
Einreise am 1. März, Ausreise am 30. März.
👉 30 Tage genutzt.
Es verbleiben somit 60 Tage.
Beispiel 2: Mehrere Aufenthalte
Sie verbringen 15 Tage im April, 20 Tage im Juni und planen einen weiteren Aufenthalt im August.
👉 Der Rechner addiert automatisch alle Tage, die noch innerhalb des 180-Tage-Fensters liegen, und prüft, dass die Summe 90 Tage nicht überschreitet.
Beispiel 3: Rückkehr nach Erreichen der Grenze
Nachdem Sie alle 90 Tage genutzt haben, müssen Sie warten, bis ältere Tage aus dem gleitenden 180-Tage-Zeitraum herausfallen.
👉 Der Rechner ermittelt das frühestmögliche rechtmäßige Rückreisedatum.
Was passiert bei einer Überziehung Ihres Schengen-Aufenthalts?
Wenn Sie die zulässigen 90 Tage innerhalb eines gleitenden 180-Tage-Zeitraums überschreiten, gelten Sie als illegal aufhältig im Schengen-Raum.
- 🚫 Einreiseverweigerung bei zukünftigen Reisen,
- 💶 Verwaltungsstrafen,
- ⛔ zeitlich begrenzte oder langfristige Einreiseverbote,
- 📄 negative Vermerke mit Auswirkungen auf zukünftige Visa oder ETIAS,
- ✈️ verpflichtende Ausreise auf eigene Kosten.
Auch kurze Überziehungen können sanktioniert werden, insbesondere bei Wiederholung oder Feststellung bei Aus- oder Wiedereinreise.
Eine Überziehung kann zu Einreiseverweigerung, Geldstrafen, Einreiseverboten und erheblichen Problemen bei zukünftigen Visa- oder ETIAS-Anträgen führen.
Sonderfälle und häufige Missverständnisse
Mehrere Situationen führen häufig zu Verwirrung:
- Ein kurzer Aufenthalt außerhalb des Schengen-Raums (z. B. ein Tag) setzt die Zählung nicht zurück.
- Aufenthalte in Nicht-Schengen-Ländern (wie dem Vereinigten Königreich oder Irland) unterbrechen oder setzen den gleitenden 180-Tage-Zeitraum nicht zurück.
- Die Erneuerung des Reisepasses löscht frühere Aufenthalte nicht.
- Kroatien ist vollständig Teil des Schengen-Raums und zählt zur 90-Tage-Grenze.
- Irland gehört nicht zum Schengen-Raum und unterliegt eigenen Regeln.
Der Rechner berücksichtigt diese Regeln automatisch und hilft, häufige, aber kostspielige Missverständnisse zu vermeiden.
Auswirkungen der Schengen-Aufenthaltsregel auf ETIAS und zukünftige Reisen
Mit der Einführung von ETIAS müssen Reisende die vollständige Einhaltung der Schengen-Einreisebestimmungen nachweisen.
Frühere Überziehungen — selbst kurze — können sich auf zukünftige Reisegenehmigungen, Visaanträge oder Grenzkontrollen auswirken.
Durch die Nutzung des Schengen-Visarechners vor und nach jeder Reise behalten Reisende einen klaren Überblick über ihre Reisehistorie und reduzieren das Risiko von Problemen mit ETIAS oder zukünftigen Visaanträgen.
Ist der Schengen-Visarechner offiziell und zuverlässig?
Der Schengen-Visarechner ist keine offizielle Regierungswebsite, wendet jedoch strikt die offizielle 90/180-Tage-Regel gemäß EU-Recht an.
Die verwendete Berechnungslogik entspricht exakt der Methode der Schengen-Behörden: Jeder Aufenthaltstag wird innerhalb eines gleitenden 180-Tage-Referenzzeitraums analysiert, um sicherzustellen, dass die Summe 90 Tage nicht überschreitet.
Auch wenn die endgültige Entscheidung stets bei den Grenzbeamten liegt, bietet dieser Rechner bei korrekter Eingabe der Daten eine rechtlich verlässliche Simulation. Er ist daher ein vertrauenswürdiges Hilfsmittel, um die Einhaltung der Vorschriften zu prüfen und unbeabsichtigte Überziehungen zu vermeiden.
FAQ
Der Rechner wendet strikt die offizielle 90/180-Tage-Regel der Europäischen Union an. Auch wenn er zuverlässig ist, liegt die endgültige Entscheidung immer bei den Grenzbehörden.
Ja. Sowohl der Tag der Einreise als auch der Tag der Ausreise aus dem Schengen-Raum zählen stets als volle Tage.
Eine Überziehung kann zu Geldstrafen, Einreiseverboten, Einreiseverweigerungen bei zukünftigen Reisen oder Problemen bei Visa- oder ETIAS-Anträgen führen. Auch kurze Überziehungen können langfristige Folgen haben.
Ja, sobald genügend Tage aus dem gleitenden 180-Tage-Zeitraum herausgefallen sind. Der Rechner hilft, das frühestmögliche rechtmäßige Rückreisedatum zu bestimmen.
Nein. Die 90/180-Tage-Regel gilt in allen Schengen-Staaten identisch.
Nein. Es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert. Alle Berechnungen erfolgen lokal ausschließlich auf Basis der eingegebenen Daten.
Nein. Ein Verlassen des Schengen-Raums, auch nur kurzzeitig, setzt die 90/180-Tage-Zählung nicht zurück. Alle vorherigen Tage werden weiterhin angerechnet, bis sie aus dem gleitenden Zeitraum herausfallen.
Nein. Das Vereinigte Königreich und Irland gehören nicht zum Schengen-Raum, aber Aufenthalte dort unterbrechen oder setzen den gleitenden 180-Tage-Zeitraum nicht zurück.
Ja. Der Rechner ist speziell für Inhaber von Kurzzeitvisa sowie für visumbefreite Staatsangehörige konzipiert, die der 90/180-Tage-Regel unterliegen.
Grenzbehörden haben immer das letzte Wort. Bei korrekter Dateneingabe folgt der Rechner jedoch exakt derselben rechtlichen Methode wie die Grenzbeamten.
Falsche Daten können zu ungenauen Ergebnissen führen. Überprüfen Sie Ihre Ein- und Ausreisedaten stets sorgfältig, einschließlich kurzer Aufenthalte, da sich die Behörden auf Passstempel und offizielle Aufzeichnungen stützen.
Ja. Selbst kurze frühere Überziehungen können erfasst werden und sich auf zukünftige ETIAS-Genehmigungen, Visaanträge oder Grenzkontrollen auswirken.
